23. April 2009

Deathoak go´s Kendo

Anfang 2008 wuchs mehr und mehr der Wunsch in mir was in Richtung Kampfkunst zu machen. Darum beschäftigte ich mich auch intensiv mit dem Möglichkeiten die es in meiner Region gibt. Relativ schnell waren zwei Favoriten gefunden: Aikido und Kendo. Hier erstmal die Übersetzungen vom Japanischen ins Deutsche:
  • AI - verbinden, harmonisieren
  • KI - Lebensenergie/ Energie des Universums
  • DO - Weg

Also grob Übersetzt Weg der Harmonie


  • KEN - Schwert
  • DO - Weg

Weg des Schwertes




Nun ja, wer mich kennt weiß das es bei mir mit der Harmonie nicht weit her ist, also fällt Aikido erstmal weg :). Nein, ernsthaft, mir geht es da wohl wie den meisten Menschen, wenn ich sage, das ein Schwert eine geheimnisvolle Faszination auf mich ausübt. Ein gravierender Unterschied zwischen Kendo und Aikido ist die innere Einstellung. Während Aikido einen passiv, defensiven Einstellung hat (man wartet auf den Angriff des Gegners um seine Energie gegen ihn zu richten). Aggressiv, aktiv hingegen ist die Einstellung des Kendoka, eine echte Verteidigung gibt es in dem Sinne nicht.
Wer verteidigt, verpasst die Gelegenheit zum Angriff!



Die Entscheidung ist also gefallen, doch wegen längerer Krankheit komme ich erst ab Oktober dazu Regelmässig am Training teilzunehmen. Je tiefer ich in die Materie Kendo eintauche, desto ausgeklügelter, faszinierender und auch spiritueller wird es. Ich kann nur jedem Empfehlen, probiert es aus, es kann euer Leben verändert und es ist nie zu spät um damit anzufangen, weil es bei Kendo weniger auf Kraft ankommt, als vielmehr auf Technik und Erfahrung.


1 Kommentar:

  1. Kann ich nachvollziehen...
    Naja. Irgendwas muss ich mir aber wirklich auch mal suchen. Auf Dauer isses NUR die Zockerei auch nicht. Mal sehen, lass mal Winter werden...

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