13. Juni 2009

Tengu Cup 2009

Hallo liebe Freunde der gepflegten Kampfhandlung, ich möchte euch heute vom Tengu Cup 2009 in Frankfurt Kalbach berichten. Gegen 9:30 etwa machte ich mich zusammen mit meinem Bruder auf den Weg nach Frankfurt, wo wir so gegen 11:00 am Sport und Freizeitzentrum Frankfurt-Kalbach ankamen.

Schon draußen auf dem Parkplatz konnte man die kendotypischen Schreie und Schlaggeräusche hören. In der Günanlage gab es dann auch schon die ersten Sichtungen von Hakamaträgern. In Eingangsbereich dann schnell die Schuhe ausgezogen und in dem schon vorhandenen Meer aus Turnschuhen und Badelatschen eingereiht. Beim betreten der Halle noch eine Verbeugung zum Dojo/Wettkampfhalle und hinein mit mir.

Noch nicht richtig drinnen, erfasste meine Nase auch schon den intensiven Kendogeruch (=Schweiß, Käsefüsse und Leder). Nach weiteren 5 Schritten stand ich schon zwischen den insgesammt 292 gemeldeten Kendoka und direkt an einem der 5 Wettkampfflächen. Eigentlich wollten wir auf die Tribüne gehen, diese war allerdings übersäht mit Bogu´s, deren Taschen und was ein Kenshi sonst noch so mit hat.

Das Kyutunier war schon in regem Gange. Also positionierten wir uns zwischen 2 Wettkampfflächen, so das wir beide gut einsehen konnten und gaben uns der Symphonie aus Kiai´s und trommelden Schlägen hin.

An Hand der Zekken (Säckchen das man über den mittleren Tarelappen zieht und den Namen des Kendoka, sowie seines Dojo´s trägt) würde recht schnell die Tragweite des Tunieres klar. National wurde von München bis Hamburg wirklich alles geboten. Aber auch international waren viele unserer Nachbarländer mit Teams vertreten. Unteranderem aus Frankreich, Belgien, Italien, England, Ungarn, Niederlanden, Schweiz und Polen.

Nach den Kyuträgern kamen dann die Herren und Damen Danträger an die Reihe. Ein hochwertige Kampf nach dem nächsten, teilweise wusste man garnicht welchem man zusehen sollte. Ich habe immer wieder mit der Digitalkamera reingehalten, aber die kleine Verzögerung bis zum Auslösen macht es ungemein schwer einen Angriff auf Bild festzuhalten. Selbst wenn man schon vor dem Angriff den Auslöser betätigt bekommt man meist nur noch ein Bild vom Anschließenden Taiatari.


Mal so zum Vergleich, als ich das Bild machen wollte standen die beiden Kämpfer noch im der Bildmitte. Besonders zu beachten sind die Prollogolfer am Fenster, die (sicherlich) vom Kampflärm angelockt wurden und es sich nicht nehmen ließen eine Runde entsetzt zu gaffen (Neben der Halle gab es noch eine gut besuchte Golfanlage sowie 2 Tennisplätze).

Das Danfinale wurde leider komplett ohne deutsche Beteiligung durchgeführt. Dieses würde durch zwei schnelle Men-Treffer (in einem dennoch Technisch anspruchsvollem Kampf) Entschieden.

Alles in allem ein gut organisiertes Tunier von internationalem Ausmasse. Ich freue mich schon auf der nächste Jahr und wer weiß, vielleicht sogar mit meiner Beteiligung ;).

Sobald ich einen Hoster für meine geschossenen Bilder finde (und ich diese auch mit meiner Lahmarschleitung hochgeladen habe), werde ich diese in Form eines Albums nachreichen.


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